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Wandern rund um Frankenmarkt

Wandern rund um Frankenmarkt

Unsere Wanderwege führen Sie zu den reizvollsten Kleinoden und Aussichtsplätzen von Frankenmarkt.

Frankenmarkt liegt eingebettet in der reizvollen Landschaft des Alpenvorlandes und ist von großen zusammenhängenden Waldgebieten umgeben.
Gegen Norden erstrecken sich der Hausruck- und Kobernausserwald (ca. 250 km2). Nach Süden breiten sich die bewaldeten Höhen des Saurüsselwaldes bis zum Salzkammergut aus.
Wir wünschen allen Besuchern und Wanderern einen angenehmen Aufenthalt und schöne Stunden der Erholung in unserer landschaftlich reizvollen Gemeinde.

Unsere Wanderwege sind mit international üblichen gelben Schildern gekennzeichnet, darauf ersichtlich sind der Wegname oder das Wegziel.
Auch der Jackobsweg führt durch Frankenmarkt.

 

1 - Zum Heiligen Brünndl

Start: Raiffeisenbank
Dauer: ca. 2 Stunden Gehzeit (ca. 7,3 km)
Parkmöglichkeiten: im Ort an der B1 oder beim Parkplatz Gasthof Kogler - Greisinger

Der Weg führt von der Raiffeisenbank am Gehsteig entlang der Bundesstraße 1 zum Friedhof, weiter zum Feuerwehrdepot und biegt dann nach rechts Richtung Auleiten ab. Die asphaltierte Straße leitet uns durch Wiesen zur Wallfahrtskirche Maria Auleiten.
Wir gelangen zum Heiligen Brünndl, wenn wir von der Kirche weiter auf der Straße Richtung Höhenwarth gehen und im Wald der Abzweigung nach links hangabwärts folgen.
Vom Heiligen Brünndl wandern wir auf dem Waldweg weiter und kommen im Weiler Höhenwarth wieder auf die Straße nach Pöndorf. Nach einer starken Rechts- und folgenden Linkskurve zweigen wir auf einer Forststraße am Waldrand rechts nach Norden ab und folgen später dem Wegweiser in den Wald hinein. Nach ungefähr 500m im Wald treffen wir auf eine nach Südwesten führende Schotterstraße, die uns aus dem Wald heraus durch die Wiesen von Buchscharten zurück nach Frankenmarkt führt.

2 - Waldidylle

Start: Sparkasse
Dauer: ca. 2 Stunden Gehzeit (ca. 7 km)
Parkmöglichkeiten: im Ort an der B1

Vom Ort führt uns die Fornacherstraße durch das Siedlungsgebiet und am Armaturenwerk Hawle vorbei. Zur rechten Hand befinden sich ein Kinderspielplatz und eine Grünfläche, welche im Winter als Eislaufplatz dient. Einige Meter weiter kommen wir zu einer Gehölzgruppe, die eine Idylle birgt: das leise gluckernde Bräu Brünndl ergießt sich in drei Teiche, die liebevoll vom Siedlerverein gepflegt werden.
Nach kurzem Verweilen kehren wir zurück zur Straße nach Fornach, queren diese und benützen den Rad- und Fußweg nach Danzenreith. Wir folgen der Abzweigung nach links (Wegweiser Gärtnerei Bergmoser) und kommen auf einer Asphaltstraße zur kleinen Siedlung Ernet. Am Waldrand zweigen wir auf einer Forststraße nach links wieder in den Wald - den Kommunewald - ein. Nun müssen wir der Markierung folgen, um bei der langen Brücke auf den „Hans Ganzer Weg“ zu stoßen. Der Kommunewald mit ca. 200 ha Fläche gehört, seit dem 13. Jahrhundert den Bürgern von Frankenmarkt. Der ursprüngliche Buchenwald wurde zu Schmiedekohle verarbeitet und durch einen Fichtenwald ersetzt.
Die Forststraße führt uns wieder nach Südwesten aus dem Wald heraus nach Buchscharten und Frankenmarkt zurück.

3 - Panoramaweg

Start: Sparkasse
Dauer: ca. 2 1/4 Stunden Gehzeit (ca. 8 km)
Parkmöglichkeiten: im Ort an der B1

Vom Zwergerlweg gelangt man über eine Abzweigung zur Schokoladenmanufaktur Frucht & Sinne von Christina und Thomas Kibler nach Mühlberg.
Von der Sparkasse wandern wir auf der Fornacherstraße zum Armaturenwerk Hawle, zweigen beim Kinderspielplatz rechts ab und marschieren durch die Siedlung „Am Hang“ den Berg hinauf. Auf der Anhöhe passieren wir linker Hand den Hochbehälter der Ortswasserleitung und folgen der Straße weiter nach Osten bis zu drei Birken, wo eine Bank zur kurzen Rast einlädt. Die Straße führt uns geradeaus weiter und am Waldrand „Am Kritzinger Spitz“ warten ein Marterl und Bankerl auf uns. Die Aussicht von hier auf die Nördlichen Kalkalpen mit Totem Gebirge, Traunstein, dem Höllengebirge, dem Gletscher des Dachsteins, der Zimnitz und dem Schafberg mit vorgelagertem Lichtenberg ist beeindruckend. Die wenig befahrene Asphaltstraße bringt uns nach Kritzing zu einer kleinen, von ausladenden Linden beschatteten Kapelle und weiter den Hügel hinunter nach Untermühlberg. Hier queren wir die Straße zur B1, wenden uns aber für einige Meter in die von der B1 entgegengesetzte Richtung und zweigen nach einer Brücke rechts auf einen Schotterweg ab. Wir wandern auf dem „Zwergerlweg“, der mit Märchenfiguren und Fabelwesen geschmückt ist, zwischen Waldrand und Bach weiter zur Trenaumühle. Von hier wenden wir uns nach Süden zur Bundesstraße 1. Kurz vor der B1 zweigen wir auf einer Schotterstraße nach rechts ab und folgen der Eisenbahn Richtung Frankenmarkt bis zu einer Unterführung, die wir benützen. Anschließend nehmen wir den Weg rechts der Eisenbahn entlang. Wir gehen durch den Fichtenwald Richtung Unterrain; diese kleine Ortschaft liegt auf der nächsten Waldlichtung. Am Waldrand, nördlich der Bauernsiedlung Unterrain, steht die Hubertus Kapelle. Ihr gegenüber befindet sich eine kleine Holzknechthütte, die sich zum Ausruhen anbietet. Von hier aus nehmen wir den Weg zurück nach Frankenmarkt. Wir wandern unterhalb der Bahntrasse durch und sehen das Schloss Stauff. Am Uferweg spazieren wir der Vöckla entlang, die wir über eine Fußgängerbrücke überqueren.
Wir kommen am Elektrizitäts-Werk vorbei, das 1912 von der Kommune erbaut wurde. Über die Prager Gasse steigen wir den Berg zur spätgotischen, barockisierten Pfarrkirche zum Hl. Nikolaus hinauf.

4 - Zum Hohen Kreuz

Start: Gemeindeamt
Dauer: ca. 2 1/4 Stunden Gehzeit (ca. 8 km)
Parkmöglichkeiten: im Ort an der B1

Die Wanderung führt uns vom Markt die Weißenkirchner Straße hinunter zur Vöckla, wo sich linker Hand der große Holzverarbeitungsbetrieb Mayr-Melnhof befindet. Wir überqueren die Vöckla, wenden uns nach der Brücke nach rechts und folgen dem Fitnessparcours am Ufer. Wir gehen unter der kleinen Eisenbahnunterführung durch und richten unseren Schritt durch ein Wäldchen entlang der Eisenbahn nach Schwertfern, wo wir auf ein von Jugendlichen errichtetes Labyrinth treffen.
Kurz vor dem ersten Gebäude zweigt ein Waldweg nach links ab und führt uns auf den Hügel Schwertfern (597m). Auf der Wiese befindet sich ein geomantisch besonderer Platz mit starker Energie-Intensität. Vermutlich gab es hier früher verschiedene alte Kultplätze. Am Waldrand führt uns die Wanderung weiter nach Süden, wo wir auf den Weg von Kühschinken treffen und weiter nach Westen durch den Fichtenwald Richtung Rudlberg ins Vöcklatal hinunter gehen. Von hier nehmen wir die hangaufwärts führende Straße nach Wieneröth. Ein Wegweiser lenkt unseren Schritt nach links über einen Wiesenweg zum Hohen Kreuz, einem Holzkreuz inmitten der Felder und Wiesen, von wo aus wir einem herrlichen Ausblick zum Toten Gebirge, Traunstein und Höllengebirge haben.
Nach kurzer Rast gehen wir nach Wieneröth. Wir können den Ausblick ins Freudenthal genießen und auf der Straße weiter ins Bauerndorf Raspoldsedt wandern. Weiter geht es nach Kühschinken, wo uns ein Hohlweg, dessen Böschungen im Mai und Anfang Juni mit bunten Wiesenblumen bewachsen sind, hinunter zur Eisenbahn und Vöckla führt. Diesmal überqueren wir die Vöckla und können mit etwas Glück eine Wasseramsel beobachten. Der Fußweg geleitet uns vorbei an Auwaldresten, wo im Frühjahr die ersten Wildkräuter zu finden sind, zurück nach Frankenmarkt.

 

Weitere Details sowie die detaillierten Wanderkarten entnehmen Sie bitte aus unserem Wanderfolder (PDF, ca. 1,5 MB).